Durch Konstruktion zu perfektem Druck!

    Selektives Lasersintern hat großes Potenzial im Bereich Prototypenbau und in der Kleinserie. Diese Vorteile kommen zum Tragen, wenn sie bereits im Design und Engineering berücksichtigt werden.
    Durch 3D-Druck, gerechtes Design und Engineering lassen sich Bauteile mit folgenden Vorzügen fertigen: radikale Gewichtsoptimierung, bahnbrechendes Design und passgenaue Auslegung.

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    Wenn sich in der Phase der Beratung herausgestellt hat, dass Laserschmelzen Vorteile bringt, geht es jetzt in der Phase des Engineerings und der Konstruktion darum, diese Vorteile in einem 3D-Modell umzusetzen.

    Laserschmelzen ist eine additive Fertigungsmethode. Verglichen mit den heute üblichen Methoden (Fräsen, Drehen, 5-Achsen-Bearbeitung) ziemlich genau das Gegenteil. Konstruktiv bedeutet das, dass die Anforderungen an den Bauteil bestimmen, wie viel Material an welcher Stelle notwendig ist und welche Art der Konstruktion eine optimale Balance aus Materialeinsatz und Festigkeit gewährleistet.

    Zur Veranschaulichung sei an die Bastelstunde erinnert: eine Brücke aus Papier war überraschend stabil. Der Trick: die Stege erhöhen die Stabilität. Ähnliches gilt für die Konstruktion beim Laserschmelzen: wo früher hohe Durchmesser für Stabilität gesorgt haben, reichen heute mit dem neuen Verfahren 20 Prozent des Materials aus.

    Gleiches gilt für Führungen oder Kühlleitungen in Bauteilen. Bei der konventionellen Herstellung setzt die Physik von Bohrern Grenzen, beim Laserschmelzen gibt es diese Grenzen nicht. Ein Kühlkanal kann fast beliebig klein und in jeder erdenklichen Form verlaufen.

    Das zeigt ein wenig, dass die eigentliche Herausforderung in der Konstruktion liegt.

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